Antwort auf das Interview von Beat Rüetschi

Als FDP Ortspartei Unterentfelden haben wir in unserem Leitbild festgehalten, dass wir mit Fakten argumentieren und auf plakative Rhetorik verzichten. Umso mehr bin ich vom Interview mit dem Suhrer FDP Alt-Gemeindepräsident Beat Rüetschi enttäuscht.

Herr Rüetschi beklagt, dass keine Gegenüberstellung von Fusion und verstärkter Zusammenarbeit gemacht wurde. Das ist schlicht nicht zutreffend. In der Broschüre Zukunftsraum Aarau – Ergebnisse der Fusionsanalyse findet auf Seite 48 und 49 genau eine solche Gegenüberstellung statt. Herr Rüetschi sollte dies wissen, war er doch in die Erarbeitung und Verabschiedung der Broschüre involviert. 

Im Interview sind noch weitere Aussagen enthalten, die so nicht zutreffen. Das Gemeindegesetz des Kantons Aargau sieht in Artikel 11 vor, dass sich Gemeinden wieder trennen können. Der Entscheid ist also keineswegs irreversibel. Des Weiteren gibt es vertiefte Analysen die zeigen, dass in eingemeindeten Stadtteilen die befürchtete "Entfremdung" keineswegs stattgefunden hat, sondern im Gegenteil das Vereinswesen und die Mitgestaltung sogar gestärkt wurden.

Wer den Informationsanlass der Gemeinden Unter- und Oberentfelden besucht hat oder am Podium der FDP dabei war, hat eine rege Teilnahme und interessante Diskussionen miterlebt. Ich kann zwar nicht für die Gemeinde Suhr sprechen, finde aber, dass es an Diskussionen in Unterentfelden nicht mangelt.