Brauchen wegen dem Zukunftsraum bald alle Unterentfelder ein E-Bike?

Dies zumindest könnte man meinen, wenn man den Leserbrief von F. H. aus Oberentfelden im Landanzeiger liest. Dort wird suggeriert, dass mit dem Zukunftsraum alle Einwohner/innen ein Auto oder E-Bike für den "Ämterparcours" benötigen. Tatsächlich ist es aber so, dass mit dem Zukunftsraum Aarau an jedem Standort weiterhin ein Schalter als Anlaufstelle für die Einwohner betrieben wird.

Ohne Zweifel ist die Standortfrage eine ganz wichtige und entscheidende Frage. Entsprechend wurde dieser Punkt im Rahmen der Fusionsanalyse bearbeitet und die Standortfrage geklärt.

Die Ergebnisse sind auf der Webseite https://zukunftsraumaarau.ch/ abrufbar. Im Kapitel 3.1 wird folgendes festgehalten: 

"Die Einwohnerkontrolle wird ihren Sitz im Rathaus Aarau haben und dort alle Dienstleistungen zentral anbieten. Gleichzeitig wird an den Standorten Unterentfelden, Oberentfelden, Suhr und im Rathaus Aarau, d.h. in den heutigen Gemeindehäusern weiterhin ein Schalter als Anlaufstelle für die Einwohner/innen betrieben. 

Diese dezentralen Kundendienste verkaufen Gebührenmarken, Grüngutvignette, Parkkarten etc. und bieten Dienstleistungen (z.B. Beglaubigungen) an. Ausserdem unterstützen sie die Kunden/innen bei Bezug von elektronischen Diensten (z.B. Bestellung Heimatausweis).

Die Kundenschalter sollen mit einer breiten Dienstleistungspalette einen möglichst hohen Anteil der täglichen Schalterkontakte über alle Departemente hinweg abdecken. Dadurch werden im ZRA den Einwohner/innen in ihrer Nähe weiterhin physische Kontaktstellen zur Verfügung stehen."

Den Einwohnern von Unterentfelden steht also auch mit dem Zukunftsraum Aarau kein "Ämterparcours" bevor. Im Grundsatz bleibt alles wie gehabt. Dies ist nur eine der vielen klugen und weitsichtigen Entscheidungen rund um den Zukunftsraum.

Mich persönlich überzeugen die Ergebnisse der Fusionsanalyse und ich bin ein klarer Befürworter des Zukunftsraum.