Parolenfassung zum Zusammenschluss von Aarau und Unterentfelden

An der gut besuchten Parteiversammlung hat die FDP Unterentfelden einstimmig - mit einer Enthaltung - die Ja-Parole zum Zusammenschluss von Aarau und Unterentfelden beschlossen.

Die Versammlung fand im reformierten Kirchgemeindehaus statt und begann mit einem geselligen Raclette-Essen. Im Saal war spürbar, dass heute die Parolenfassung für eine historisch bedeutende Abstimmung stattfinden würde. Nach dem Essen stellte Guido Scherer, Gemeinderat und Mitglied der Projektsteuerung, die zentralen Inhalte aus dem Detailkonzept vor. Dieses regelt sämtliche Aspekte des geplanten Zusammenschlusses, von den politischen Strukturen über die Finanzen bis hin zu Vereinen und Brauchtum.

Um im Anschluss ein Stimmungsbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erhalten, wurde die Meinung zu verschiedenen Schlüsselfragen eingeholt. Die Ergebnisse der Abstimmungen zeigten ein klares Bild: Die Übergangsregelung für die politischen Behörden wurde einstimmig begrüsst und einer langfristigen politischen Mitsprache von Unterentfelden blickt man optimistisch entgegen. Entscheidend wird sein, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Unterentfelden auch weiterhin aktiv und engagiert am politischen Geschehen beteiligen. Ein Verlust an Identität und des eigenständigen Charakters von Unterentfelden wird nicht als reale Gefahr beurteilt, vielmehr sehen die Teilnehmenden eine grosse Chance, dass die lokalen Institutionen wie Schule, Vereine und Infrastruktur gestärkt werden. Grosse Einigkeit besteht auch darin, dass der Zusammenschluss die Handlungs- und Zukunftsfähigkeit der Region nachhaltig verbessern wird.

In der abschliessenden Parolenfassung sprachen sich die Freisinnigen einstimmig - mit einer Enthaltung - für den Zusammenschluss aus. FDP-Parteipräsident Patrick Herzog fasste das Ergebnis so zusammen: «Ich danke der FDP Unterentfelden. Dieses überaus klare Resultat ist ein starkes Zeichen! Wir stehen der Stadt Aarau sehr positiv gegenüber und sehen im Zusammenschluss eine grosse Chance, die Region gemeinsam und nachhaltig zu stärken.»