Abstimmungsresultat Unterentfelden–Aarau

Geschätzte Freisinnige

Der Entscheid ist gefallen: Der Zusammenschluss mit Aarau kommt wegen 19 Stimmen Unterschied nicht zustande (883 Ja zu 902 Nein, 50.5% Nein). Die Stimmbeteiligung war mit 70% ausserordentlich hoch. Aarau hat mit 53% Ja zum Zusammenschluss gesagt. Der Zusammenschluss scheitert also einzig am Unterentfelder Nein.

Dieses Resultat ist mit Blick in die Zukunft schwer verdaulich, zumal die Ausgangslage eigentlich Zuversicht gab: An der Gemeindeversammlung im Juni, bei einer Rekordbeteiligung, lag der Ja-Anteil noch bei 54%. Unter der Annahme, dass damals eine repräsentative Schnittmenge der Stimmbevölkerung anwesend war, hätte man bei einem 95%-Vertrauensintervall mit grob 51–58% Ja-Stimmen rechnen können. Dass sich das Blatt an der Urne nun gewendet hat, zeigt, wie knapp und volatil diese Abstimmung zuletzt war.

Ich gehe davon aus, dass die Last-Minute-Aktionen von «GemeinsamesEntfelden» und Cevi entscheidend zum negativen Ausgang beigetragen haben. Auch die diffuse Einflussnahme aus Oberentfelden hat sicher nicht geholfen. So bitter es ist, es gilt dieses Abstimmungsresultat zu akzeptieren. Der Souverän hat entschieden und dieser Entscheid verdient Respekt, auch wenn er nicht in unserem Sinne ausgefallen ist.

Ich möchte mich bei allen von Herzen bedanken, die Arbeit, Zeit und Geld in diese Kampagne investiert haben. Der Einsatz der FDP Unterentfelden war ausserordentlich und er verdient Anerkennung, unabhängig vom Ausgang.

Wir werden das Ergebnis im Vorstand vertieft analysieren und daraus Rückschlüsse für die künftige politische Arbeit ziehen. Die Aufgaben und schwierigen Herausforderungen in unserer Gemeinde bleiben bestehen und mit ihnen bleibt auch der Auftrag, uns für gute Lösungen einzusetzen.

Herzliche Grüsse
Patrick Herzog