Damit steht Unterentfelden an einem kritischen Punkt. Es droht ein Teufelskreis aus steigendem Steuerfuss und fortgesetzter Abwanderung guter Steuerzahler, die das eigentliche Fundament einer gesunden Gemeinde bilden. Die Aussichten sind düster und die Gemeindefinanzen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wird eine Herkulesaufgabe.
Nur auf die Fusionsgegner zu zeigen und von ihnen Vorschläge zu erwarten, bringt uns nicht weiter. Was also können wir tun? Der Vorstand der FDP Unterentfelden hat sich letzte Woche getroffen und beschlossen, an der Gemeindeversammlung mindestens die folgenden zwei Anträge einzubringen:
- Überprüfung sämtlicher Gebührenreglemente: Es muss umfassend geprüft werden, ob die bestehenden Gebühren die effektiven Kosten decken und wo noch nicht ausgeschöpfte Einnahmenpotenziale bestehen.
- Neue Steuereinnahmen durch juristische Personen: Die Steuereinnahmen von Firmen sind in den letzten Jahren stetig gesunken und im regionalen Vergleich tief. Es braucht deshalb eine aktive Standortförderung, um wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen anzusiedeln. Dass dies funktionieren kann, hat das «kleine» Otelfingen mit der Ansiedlung von Hitachi eindrucksvoll bewiesen.
Es sind dies zwei Massnahmen, die hoffentlich einen kleinen Silberstreifen am Horizont verheissen. Es braucht aber noch deutlich mehr, damit Unterentfelden wieder zuversichtlich nach vorne blicken kann. Als Freisinnige sind wir gefordert, weiterzudenken: Wie können wir Unterentfelden finanziell stärken?
Wenn Sie Ideen oder Anregungen haben, lassen Sie es uns wissen. Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldung!
Herzliche Grüsse
Patrick Herzog